Markthallen Magazin

Heute vor 60 Jahren: Der Beginn der „neuen“ Kasseler Markthalle

Veröffentlicht am 2. Februar 2026

Am 1. Februar 1966 zogen die Marktstände in den Marstall ein – und legten den Grundstein für einen Ort, der Kassel bis heute prägt.

Heute vor 60 Jahren begann für die Kasseler Markthalle ein neues Kapitel. Am 2. Februar 1966 zogen die Obst- und Gemüsehändler, die zuvor ihre Stände auf dem Königsplatz aufgebaut hatten, in die wieder erbaute Markthalle  im Marstall ein. Damit waren erstmals alle Marktstände „unter Dach und Fach“ vereint – geschützt vor Wind und Wetter und in einem festen Gebäude beheimatet.

Für viele Kasselerinnen und Kasseler bedeutete dieser Schritt eine spürbare Veränderung im Alltag. Der Markt bekam einen festen Ort, an dem Waren übersichtlich, sauber und wetterunabhängig angeboten werden konnten. Auch Bäcker und weitere Händler schlossen sich dem neuen Standort an, während einzelne Stände weiterhin im Außenbereich präsent blieben.

So sah die historische Markthalle vor ihrer Zerstörung aus 

So sah es aus, als die allerersten Besucher in die wiederaufgebaute Markthalle kamen 

Der Umzug markierte nicht nur eine organisatorische Neuerung, sondern legte den Grundstein für das, was die Kasseler Markthalle bis heute ausmacht: einen zentralen Treffpunkt für frische Lebensmittel, persönliche Begegnungen und lebendigen Austausch. Schon damals war klar, dass die Halle mehr sein sollte als nur ein Verkaufsraum – sie wurde als Ort des täglichen Lebens gedacht.

Sechs Jahrzehnte später ist die Markthalle fest im Stadtbild verankert. Sie hat sich weiterentwickelt, ist gewachsen und hat sich immer wieder neu erfunden. Der Blick zurück auf das Jahr 1966 zeigt, wie wichtig dieser Schritt war – und wie sehr die Markthalle bis heute von ihrem Ursprung als gemeinsamer Ort für Händler und Besucher lebt.